Dass das x für das Unbekannte steht, wissen wir spätestens seit wir Woche für Woche Fox Mulder dabei beobachtet haben, wie er lieber Hand an sich selbst legt, statt der schönen rothaarigen Scully auf den Busen zu greifen. Auch wenn die Frage, ob er sich endlich einmal überwinden würde den ersten Schritt in Richtung ihres Schrittes zu machen, den Hauptspannungsbogen bildete, blieb immer noch der Handlungsstrang mit der Welt- (und Weltall-)verschwörung und diverse Einzelfolgenmysterien. Hier unsere Top 3:
Ich bin keine regelmäßiger Sexshop Besucher, aber weil alle
immer nur das gleiche anhaben, habe ich mir gedacht, ich schaue einmal in
einem vorbei, um zu sehen, was sie da für kleidsame Sachen haben und
schlage gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: keiner kann meinen Stil
kopieren und es wird massiv mein Sexleben verbessern.
Gestern an der 49er Station: ein Schuljunge sitzt an der Haltestelle in "sprich nicht mit mir" Gestik und schaut auf den Boden. Eine alte Dame Marke Großmutter kommt zu ihm und quatscht ihn an. Ich denk mir noch so: Ach wie freundlich, kann es fast nicht fassen und fange an, an das Gute in der Welt zu glauben. Doch als ich höre, WAS die gute Alte von sich gibt hab ich mich nur noch gewundert, dass der Kleine nicht vor die Strassenbahn gesprungen ist oder zumindest einen Heulkrampf erlitten hat.
Das wird wieder was werden am 31.01., wenn im Rahmen des „Air and Style“ ganz Innsbruck von 16-22 jährigen Snowboard-Kids entwürdigt wird. Nicht das prinzipiell etwas gegen Entwürdigung oder Snowboarden einzuwenden (oder das Innsbruck sonst so würdevoll) wäre, aber es geht doch auch mit Ehrlichkeit und Stil, oder nicht?
Wir haben´s irgendwie mit den Franzosen. M. findet sie arrogant und - excuse our french- zum Kotzen. N. war ein Jahr lang unter ihnen und F. schwärmt für eine gewisse Französin, genauso wie E. auch einen Bestimmten nicht von der Bettkante stossen würde, obwohl bei genauerem Überlegen fallen uns da sogar zwei ein.
Wo wir uns jedoch alle einig sind: Französischer Akzent versetzt uns in angenehme Zustände, fast schon so als würden wir bekifft sein und andauernd kichern müssen wenn jemand etwas sagt, aber doch irgendwie sexueller.
Am Arsch – bist du, wenn du immer noch auf Drum’n’Bass abgehst und bei den Therapie Einheiten der Neigungsgruppe „mit durch überhöhten Halluzinogenkonsum erlittene Persönlichkeitsstörungen konfrontiert“ im Sesselkreis ständig Loops imaginierst, in welchen du in der ersten Reihe eines schäbigen Zeckenfestls bist und ein hyperaktives Kind mimend herumspringst, als verfolgten dich ein Schwarm Hornissen. Den ganzen Körper unter enormer Spannung wegen dem übertriebenen Waschmittelversatzkonsum und natürlich wegen deiner immensen Angst davor, gestochen zu werden, würdest dich dann anscheißen. Das mit dem Beschießen von Hornissennestern hast du dir beim nächsten Mal dann zwei Mal überlegt.
Letztes Wochenende sind wir in unserem Firmen-Privatjet ins überschätzte Barcelona zur Bread and Butter Fetzenmesse geflogen und haben vor allem dort in Erfahrung gebracht, dass wir mit unserem Eintritts-Ticket worauf auch immer -10% bekommen. Wir haben hunderte feuchte Hände geschüttelt und tausende neue Produkte gesehen. Völlig reizüberflutet sind wir erst wieder heute zur Besinnung gekommen und haben uns bei unserer allmorgendlichen Internetrecherche daran erinnert, dass wir ja den Mini-Cooper Stand dort entdeckt haben.
Die Woche hat gerade erst begonnen und wir sind schon unentspannt. Daran ändert auch die bevorstehende Mittagspause oder die Aussicht auf Kaffee, Zigarette und ein Pläuschchen mit den Kollegen nichts. Wann haben wir das letzte Mal auf einer Party getanzt, sind die ganze Nacht lang von großgewachsenen, männlichen Alpha-Hetero-Männern auf Drinks eingeladen worden und irgendwann am nächsten Tag im Partyoutfit o-beinig, aber zufrieden heimgewackelt?
Es war einmal ein Mädchen, das gar nicht mehr so klein war. Seine Unschuld hatte es zumindest schon verloren. Das Mädchen wohnte mit seiner Mutter in einem kleinen Haus. Die Mutter des Mädchens hatte nur sehr wenig Zeit für das Mädchen, denn sie musste ziemlich hart arbeiten, um sich die Heizkosten für das Häuschen leisten zu können. Tagsüber stand sie am Strassenstrich...
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