Weil's heute schön kalt ist, wird ins kuschelig-warme, fast plüschig-angenehme Kulturzentrum in der Niesenbergergasse gebeten, denn dort ist heute die Vernissage von Das Karussell mit anschließender Party mit einer Auswahl an alt-bewährter lokaler DJ-Göttern und weils so göttlich ist wird die Freitag-Nacht zum Samstag Abend gemacht, so in einem Aufwisch, um sich dann vom großartigen Mocky im Orpheum bespielen zu lassen, bei der letzten Clubnacht des diesjährigen Steirischen Herbst.
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Ein Schuh, der die Sneaker-Kultur mit sympathisch-penetranter Vehemenz belagert, ist der Air Max 1. Er wurde in den späten Achtzigern entwickelt (Nike hat da natürlich eine dicke Geschichte zu erzählen – Centre Pompidou, Architekten-Designer, erster wasweissich,....) und mit einem schicken Novum ausgestattet: Das berühmte Luftkissen-Guckloch. Spätere Ausprägungen mit mehr Luftlöchern und einer sportlicheren Gesamterscheinung sind zum Gabber-Schuh aufgerückt. Die chavs, lads und Haberer von Manchester bis Wiener Neustadt haben mit dem AM Classic und aufgeschnittenen Jeans den Tanzboden (oder das Parkdeck) geschrubbt.
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Weil wir uns mit Subjectlines, die VIP beinhalten und Champagner-Versprechen leicht ködern lassen und uns Fotos von halbnackten Menschen meistens taugen, haben wir bei der Eröffnung von Fame&Fashion - THE GRAND OPENING EXHIBITION vorbei geschaut. Dresscode: das übliche Schwarz-Weiss. Also nix wie rein in die Westwood-Montur und sich von alten Anzugträgern begaffen lassen.
Continue reading "ZU GAST BEI SCHICK & FALTIG" »
Die Mode ist am Ende. Die großen Fashion-Stores kopieren
gegenseitig ihren Stil und die Luxus–Labels kann man sich als Durchschnittsbürger
sowieso nicht leisten. Also lassen wir uns in H&M-, American Apparell-, oder
Zara-Normen pressen und glauben, durch geschickte Kombination, trotzdem einen
eigenen Stil entwickeln zu können.
Ähnlich sieht‘s mit dem Wohnen aus. Wir alle haben aufgehört
zu wohnen, und leben stattdessen in unseren 4 Wänden, die von Pax, Expedit und
Billy regiert werden. Wir merken erst beim Besuch unserer Nachbarn und Freunde,
dass wir das Bett in dem wir schlafen mit ihnen allen teilen müssen.
Continue reading "DIE RETTER DES DESIGN IM MAK" »
Gorillas statt Guerilla, weil uns dieses auf Style bedachte Widerstandsgepose am Oarsch geht. Bei Affen wird mir dagegen warm ums Herz und ich muss an meine Kindheit denken, an „Gorillas im Nebel“, der zweite Film, denen ich bewusst gesehen habe. Meine Erinnerung sagt, es war genau eine Woche nach „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“, dieser Horrorfilm, bei dem ich damals ein Loch in meinen Pullover gebissen haben, weil ich große Angst vor den Riesenameisen hatte, obwohl die eigentlich normal groß, also eh klein waren. Im Nachinein betrachtet war diese Angst wohl ödipale begründet und man muss die Ameisen als Symbol für den Penis meines Vaters sehen, weil seit ich selbst ein ausgewachsener Mann bin, bringt mich gar nichts mehr zum Fürchten und meine Kleidung bleibt ganz.
Continue reading "WIEN - ADVANCED MINORITY ARTSPACE" »
Sir Tralala war der beste Filmaussucher in der Schopenhauer Videothek in Währing. Er war der am schönsten tätowierte Zuspätzurückbringer, der rührendste um einen Preisnachlass schnorrende Bettler der Schopenhauer Videothek in Währing. Der am meisten Zeit im Horrorkammerl verbringende war er auch. Am liebsten hätte er „Das kleine Arschloch und der alte Sack – Sterben ist Scheiße“ mitgenommen. Und komische Hollywood Kung-Fu Filme. Aber das hat seine Freundin nie erlaubt, weil’s Dreck ist. Meine auch, und leider haben wir die Gelegenheit verpasst, den Film gemeinsam zu Schauen.
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Southcoast, oida. Murat Aslan fotografierte bisher nur in Berlin Ghetto/HipHop/Rap-Typen. Da wir auch in Favoriten fesche Prolos haben, ist er extra für einen Monat angereist.
Continue reading "AUSSTELLUNG - BERLIN36/WIEN10" »
Matchboxautos, Plastikbagger und das ganze billige Ramschzeugs aus Taiwan kennen wir ja aus unserem prepupertären Leben. Eliot Markus Henning, AustroDeutscher im Berliner Exil, hängt seiner Liebe zu Baumaschinen noch immer nach und hat die fetten Ungetüme mit seiner alten analogen Minolta
XD-5 hübsch klein gemacht. Was dabei rausgekommen ist, kann man ab Donnerstag, den 14.8. bei PLAY.FM im quartier21/MQ betrachten...
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Neuer Monat, neue Ausstellung. Der PLAY.ground in der PLAY.fm-Lounge fährt ab Freitag einige kostenlose Workshops und Konzerte inklusive Ausstellung. Großes Thema sind Maschinen und was man mit denen alles anstellen kann. In diesem Fall wären das Videos, Fotografien, Soundinstallationen und anderer geiler Scheiß sowie eben themenbezogene Workshops und Konzerte von Freaks für Freaks. Schnorrer und Technik-Nerds, olé!
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