Magnus Brahn ist ein 35-jähriger Schwede, der sich ohne
Selbstmord-Hintergrund in seiner eigenen Familie, ohne tödliche Krankheiten
oder eigene Selbstmordgedanken dazu entschlossen hat, ein Online-Handbuch zum
Selbstmord zu erstellen. Hauptsächlich weil es ihn ärgerte, dass niemand in
Schweden das Buch Final Exit
publizieren wollte. In der nächsten Zeit bringen wir hier seine
fünf Lieblingsmethoden zum Selbstmord. Wir fangen mit dem alten Klassiker, den
Schlaftabletten, an.
1. Schlafpillen/ Barbitursäurepräparate
Eine Überdosis von diesen rezeptpflichtigen
Drogen, konsumiert mit Alkohol, ist sehr tödlich, aber du musst dich mehrere
Stunden vorher mit Antiemetika vorbereiten, damit du nicht alles wieder rauskotzt.
Um die Chancen zum Erfolg zu erhöhen, kannst die Kapseln auch öffnen und den
Inhalt in Wasser auflösen. Dann suchst du dir einen netten Ort aus, zu
bevorzugen ist wahrscheinlich dein Bett zu Hause. Zieh was Hübsches an, damit
du für die anderen einen guten Anblick abgibst und lass deinen letzten Tag
schön werden: Hör dir deine Lieblingsplatte an, iss was Leckeres und denke an
alte Freunde.
Es ist auch eine gute Idee, dafür
zu sorgen, dass deine Haustiere (falls du welche hast) genügend zu essen und zu
trinken haben, bis deine Leiche entdeckt wird. Es ist ebenfalls eine gute Idee,
sicherzugehen, dass dein Abschiedsbrief (falls du einen schreibst) kurz und
präzise ist. Schreibe nichts, was du später bereuen wirst. Die Drogen, die du benötigst,
kannst du bei einer Online-Apotheke kaufen, du kannst aber auch versuchen,
deinen Arzt oder Psychologen zu belügen und über mehrere Monate einen Vorrat ansammeln.
Als eine letzte Möglichkeit kannst du auch von Freunden oder deiner Arbeit
klauen.
Die Überdosis von
Beruhigungsmitteln wirkt sich auf dein zentrales Nervensystem aus und bewirkt
eine tiefe Bewusstlosigkeit, Atem- und Herzstillstand. Es ist die gewöhnlichste
Form von Selbstmord. Sie wird sowohl von tödlich Kranken, die keinen legalen
Zugang zu Sterbehilfe haben als auch von Depressiven angewendet.
Um die Sicherheit der
Methode zu erhöhen, kannst du eine luftdichte Plastiktüte mit einem Gummiband
um deinen Hals festmachen, aber sei gewarnt: Wenn es dir nicht gelingt und du
überlebst, könntest du den Rest deines Lebens mit Leber-, Herz- und Nierenproblemen
leben müssen.
klingt ziemlich gut. aber wie stark müssen denn die schlaftabletten sein. und vorallem - wie viele muss ich denn nehmen ?
Kommentiert von: mickey | 25. April 08 at 10:26 Uhr
seid ihr eigentlich behindert oder tut ihr nur so? ich bin ja fest davon überzeugt das ihr nur so tut!
Kommentiert von: karl kralle! | 26. April 08 at 13:02 Uhr
seid ihr eigentlich behindert oder tut ihr nur so? ich bin ja fest davon überzeugt das ihr nur so tut!
Kommentiert von: karl kralle! | 26. April 08 at 13:03 Uhr
Hallo
Ist Dominal ein Schlafmittel ? und kann man sich damit umbringem. Für eine Antwort wäre ich dankbar.Eas parsiert im Körper ?
Vielen Dank für eine Antwort
Kommentiert von: anita froh | 16. Juni 08 at 22:41 Uhr
bei welcher online apotheke kann man die bestellen? und welche sind am besten?
zu wie viel prozent kann der versuch ungefähr schief gehen?
bitte um antwort!!
Kommentiert von: xtina | 24. Juni 08 at 10:28 Uhr
kommen hier auch mal Antworten ?
Kommentiert von: oernst | 03. Juli 08 at 15:13 Uhr
Barbiturate werden überhaupt nicht mehr verschrieben und verwendet. Mit modernen Schlaf- udn Beruhigungstabletten kann man sich nicht umbringen - ihr macht euch nur die Leber kaputt und landet in der Klapse.
Kommentiert von: kill-a-lady | 19. Juli 08 at 12:20 Uhr
hi. Nein, wir sind nicht behindert und tun auch nicht nur so. Wir, ich zumindest, hab einfach keinen Lebenswillen mehr. Ich hab gegeben und gegeben, und wenig zurück bekommen. Meine engsten Freunde haben mich verlassen, ich weiss nicht mal warum. Hab immer so viel gearbeitet und trotzdem kein Geld. Ich habe geliebt mit ganzem Herzen und meine Liebe wurde weggeworfen. Ich wollte neue Freundschaften und neue Liebe aufbauen, und ich hatte soviel Angst und Abwehr. Wenn man alles verliert, das geht nicht spurlos an einem vorbei, es prägt. Vorher war ich beliebt, beziehungsfähig, erfolgreich und plötzlich hatte ich nichts und kein Hahn krähte nach mir, ich wusste nicht, wie mir geschieht, warum das alles. Psychologen, zu denen ich ging, hatten einen noch grösseren Schaden als ich, konnten mir nicht ansatzweise einen guten Tipp geben. Wenn ich eine gute Stelle kenne würde, an die ich mich wenden kann, die mich unterstützt, ich wär sofort dort. Aber ich habe gelernt, dass die meisten Menschen noch schwächer sind als ich - wozu also rumhängen auf dieser sinnlosen Erde. Ich hab alles versucht und nichts half, deshalb sehe ich Abschiednehmen als den einzig sinnvollen Ausweg für mich. Schlechte Phasen gehören dazu im Leben - kein Thema - aber ich fühl mich jetzt schon so lange so schlecht, das hat für mich keinen Sinn mehr. Wenn man schon lebt, soll das Leben zumindest die meiste Zeit schön sein. Sich nur scheisse fühlen, das kann nicht der Sinn des Lebens sein und ist auch wahnsinnig anstrengend. Und ich hab keinen Bock, mich jeden Tag für den Rest meines Lebens so wahnsinnig anzustrengen..für nichts....
Kommentiert von: Nam | 12. Juli 09 at 16:48 Uhr
brauchst du mitleid?
Kommentiert von: Herrenreiter | 12. Juli 09 at 17:39 Uhr