VICE GUIDE ZUM SELBSTMORD IV
Freiwillig zu verbluten ist eine sehr verbreitete
Methode, aber nicht ganz so tödlich, weshalb man heutzutage so viele Leute mit
verschandelten Handgelenken und Narben sieht. Sie haben es nicht richtig
gemacht, weshalb es dafür jetzt in unserem Guide von dem Schweden Magnus Brahn die
entscheidenden Tipps gibt.
Das Ableben wird blutig sein, daran führt kein Weg
vorbei. Man kann aber den Anblick von Blut minimieren, indem man es in einer
Badewanne oder der Dusche macht. Warmes Wasser hilft außerdem den Adern, näher
an die Haut zu treten, weshalb man sie dann besser aufschneiden kann. Man sollte ein Küchenmesser benutzen, denn eine Rasierklinge ist zwar scharf, hat aber dafür keinen
guten Griff. Das führt dazu, dass man nicht sehr tief schneiden kann und sie
sehr rutschig wird, wenn sie feucht ist.
Die Handgelenke und Unterarme müssen zum Körper gerichtet und angewinkelt sein und die Schnitte müssen diagonal und so tief wie möglich vom Handgelenk bis zum
Ellenbogen verlaufen. Das Ziel ist der komplette Unterarm, nicht nur
die Venen in den Handgelenken. Der Schlüssel zum Erfolg ist, tiefe und lange
Schneisen bis ganz nach oben, zu den Ellenbogen, zu schneiden. Man sollte sich nicht unnötig mit den Handgelenken aufhalten, weil ja die Arterien beschädigt und
eine Heilung unmöglich gemacht werden soll.
Ein wenig Alkohol im Kreislauf ist immer gut, weil
er die Verdickung des Blutes und Panikattacken verhindert und den Schmerz
abdämpft. Die Beine sollten hochgelegt werden, damit das Blut in die Mitte des Körpers
fließt, von wo es schneller nach außen gepumpt werden kann. Nach einer Weile stellt sich ein schummriges, schläfriges, betäubtes und kaltes Gefühl ein und der Blutdruck fällt ab. Das heißt, das Ziel ist nahe. Die
durchschnittlich benötigte Zeit hängt von der Körpergröße, dem Gewicht
und von der Tiefe der Schnitte ab. Man muss mit ungefähr 2 bis 4 Stunden
rechnen. Um die Zeit schneller vergehen zu lassen, kann die Lieblings-CD angehört und
eine Kerze angezündet werden, um zu entspannen.
Wenn noch eine andere Arterie in Frage kommen soll, gibt es noch weitere Möglichkeiten. Sich in den Hals zu schneiden, ist psychologisch gesehen
ziemlich schwierig. Andere wichtige Arterien befinden sich in den Schenkeln,
den Hüften und sogar der Penis ist eine Möglichkeit.
Nur weil eine Vene getroffen wurde und Blut zu sehen ist, heißt
das nicht, dass gleichzeitig eine Arterie betroffen ist. Die Arterie ist hinter der
Vene, was bedeutet, dass man weiter schneiden muss, auch wenn aus dem Arm schon Blut heraussprudelt. Eine Methode für romantische Persönlichkeiten.


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das war der erste beitrag von der vice _ever_ den ich mir aus ekel nicht bis zum ende durchgelesen habe...
Kommentiert von: koze2 | 04. Mai 08 at 22:11 Uhr
fuck...spürt ihr die schnitte auch förmlich?? der ganze unterarm`??ich muss mir was anderes überlegen...
Kommentiert von: agula | 06. Mai 08 at 08:15 Uhr
was nen krasser artikel....frag mich ob ihn die vice "redaktion" auch noch so "stylish" fände, würde sie mitbekommen wie ein wirklich suizidgefährdeter aufgrund dieser Anleitung das genau so machen würde? Ich glaube spätestens dann wäre der Spaß (hoffentlich) vorbei wa?! :-/
Kommentiert von: goofy | 17. September 08 at 17:54 Uhr