MONTAGS-BLUES – KAMELJOCKEY-KIDS UND EIN WEITERER BEWEIS DAFÜR, DASS GOTT NICHT EXISTIERT
Wir wollen ja an so einem sonnigen Tag wie heute nicht wie die totalen Miesepeter klingen, aber wir habe gerade den aktuellen Bericht über Kinderhandel gelesen und, heilige Scheiße, das ist echt brutal. Da gibt es eine Story über diese chinesische Gang, die Straßenkinder zum Betteln zwingt und ihnen manchmal die Arme oder Beine bricht, weil verkrüppelte Kinder mehr Mitleid erregen und somit von den Leuten auch mehr Almosen bekommen. Das ist schon verdammt bitter. Was einen allerdings wirklich glauben lässt, dass es keinen Gott gibt, ist die traurige Geschichte von diesem kleinen Jungen. Vielleicht habt ihr ja schon einmal von der grausamen Behandlung der Kinder-Kameljockeys im Nahen Osten gehört, aber laut aktuellen Berichten scheint ihr menschenunwürdiges Leben noch menschenunwürdiger geworden zu sein...
Über 30.000 Jungen, im Alter von vier bis zehn Jahren, werden am Rande von Wüstenrennstrecken auf der ganzen Saudi-Halbinsel gefangen gehalten. Ursprünglich aus Pakistan, Bangladesh und Somalia, werden sie in den Nahen Osten verschleppt, nachdem sie von ihren Eltern in ein Leben voller Sklaverei und Kamelrennen verkauft wurden.
Weil sie an diesen reitenden Bestien festgebunden werden, brechen sich viele jegliche Knochen oder werden zu Tode getrampelt, wenn sie herunterfallen. Den Jungen wird kein Essen gegeben, um ihr Gewicht niedrig zu halten, sie werden ausgepeitscht wenn sie schlappmachen, bekommen Spritzen mit Anti-Wachstumshormonen und werden oft sexuell missbraucht.
Und falls ihr jetzt denkt, die emotionalen und physischen Narben könnten nicht noch größer werden für die Kameljockey-Kids, sie können. Eine weltweite Petition hat die betreffenden Länder wie Saudi Arabien, Kuwait und Katar aufgefordert, Kinder von Kamelrennen auszuschließen. Die Regierungen haben daraufhin einen riesigen Medienzirkus veranstaltet, als sie ein paar Kinder zurück in ihre Heimatländer geschickt haben und ihnen sogar ein wenig Geld als Entschädigung zugesteckt. Allerdings hat die Rückführung überhaupt nicht zur Rehabilitation und Integration zurück in die Gesellschaft geführt.
Manche der Jungen wurden einfach wieder in die Hände ihrer skrupellosen Eltern gegeben, die ihre eigenen Kinder zuvor einfach verkauft hatten. Somit sind sie einfach auf ein Neues der Ausbeutung ausgeliefert. In Bangladesh werden sie sogar wieder verkauft und gleich wieder in den Nahen Osten zurück geschickt. In Pakistan landen einige Jungs in religiösen Schulen oder Waisenhäusern, die von extremistischen Gruppen geführt werden. Menschenrechtsorganisationen vor Ort berichten, dass manche Kinder sogar physisch und sexuell von den Mullahs mißbraucht werden, die für sie verantwortlich sind. Und jetzt sag du noch einmal, dass du eine schwere Kindheit hattest!
Die Kinderjockeys werden durch Roboter mit ferngesteuerter Peitsche ersetzt.
Der Menschenhandels-Report 2008 enthält Geschichten über Kinderarbeit, Kinder-Sextourismus und Kindersoldaten. Hier eine Auswahl von Fotos...
Ein asiatischer Tourist in Kambodscha nimmt zwei Straßenhändlerinnen mit. In vielen Ländern sind es zumeist westliche Sextouristen, aber der Feind kommt nun mal von überall her. |


RSS Feed abonnieren










Kommentare