Hier sind die aktuellen Reviews zu VENETIAN SNARES, LOUIE AUSTEN, UNKLE und WILD BILLY CHILDISH & THE MBE'S.
VENETIAN SNARES
Detrimentalist!
Planet Mu
Ähnlich wie bei Autechre hat man bei Aaron Funk den Eindruck, er brauche nur auf eine Taste zu drücken und schon spuckt sein Laptop 50 neue Minuten Musik aus, welche er dann in enormer Stückzahl an seine Fanboys verticken kann, die gar nicht merken, dass sie immer wieder das gleiche Album kaufen. Detrimentalist! ist allerdings Snares’ bestes seit einigen Jahren. Er scheint jetzt auf einem Ragga-Trip zu sein und mischt zerstückelte Breaks mit knackigen Analog-Synthies und hochgepitchten KRS One-Vocals. Am besten, du schnappst es dir und klinkst dich für die nächsten 18 Monate aus.
DAVE TECHNO
LOUIE AUSTEN
Too Good To Last
Klein Records
Wahrscheinlich sind alle Hotelbarentertainer der Welt pädophil. Außer Louie Austen. Dafür ist er Österreicher.
THREE WEEKS TO LIVE
UNKLE
End Titles…Stories for Film
Surrender All
Bekanntlich hat James Lavelle nach seinem sagenhaften Debütalbum Psyence Fiction so ziemlich alles falsch gemacht. Zunächst versuchte er sich als eine Art House-Produzent und überredete ein paar sehr talentierte Musiker (PJ Harvey, Josh Homme) über seine uninspirierten Instrumentals zu singen. Jetzt verkauft er die ganzen Soundschnipsel, die sich in letzter Zeit in seinem Studio angesammelt haben, als Soundtracks zu fiktiven Filmen, bei denen wir froh sind, dass sie nicht gedreht wurden.
BOOTY BOY
WILD BILLY CHILDISH & THE MBE'S
Thatcher's Children
Damaged Goods
Wo sind sie hin, all die großen Staatsmänner? Der letzte aufrechte, eiskalte Rechner, Putin, sitzt bald ganz alleine da und muss sich mit Grünschnäbeln und Weicheiern abplagen. Selbst diese Branche haben sie verwässert. Es ist eine Schande.
FALKLAND WAS AN INVESTMENT


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