MUSIK REVIEWS - JENNY LEWIS, LUKESTAR, STIGMA und FRITTENBUDE
In frühen Hochkulturen wurde allzu unerträglichen Sängern die Zunge ausgerissen und vor ihren Augen an die blutgierigen Jagdhunde des jeweiligen sadistischen Herrschers verfüttert. Nicht, dass man so was heutzutage irgendwem wünschen würde.
FAIR GEHT VOR
LUKESTAR
Lake Toba
Riptide/Cargo
Popmusik, die durch die kalte Schule des norwegischen Hardcore gegangen ist, könnte potentiell eine tolle Sache sein, aber in diesem Fall hat sie eher daran geleckt und sich dann die Zunge festgefroren, obwohl doch jedes skandinavische Kleinkind schon in der Krabbelstube lernt, dass man das nicht machen soll. Dass am Ende dann trotzdem noch die bessere Popmusik dabei rumkommt, muss eigentlich nicht gesondert erwähnt werden.
WIDDE WITT
STIGMA
New York Blood
I Scream Records
Wenn das mal nicht fuckin Vinnie fuckin Stigma ist, straight outta New Yo-ik, yo! Auf der Hülle seines allerersten Soloalbums ist folgendes abgebildet: Eine Handgranate, ein paar Patronen, ein Schlagring, eine Shotgun und eine Menge Blut. Die Botschaft hier ist vermutlich: „Das Leben auf der Straße ist hart, Kids, aber Onkel Vinnie war bei Agnostic Front und er ist zehn Mal härter als ihr alle zusammen.“
CIRCLE JAMS
FRITTENBUDE
Nachtigall
Audiolith
Der Elektrotrash-Sektor war selten so weit aufgefächert wie heute. Er reicht von „haben wir alles schon gehört“ bis zu Ballermann-tauglichem Konsens-Rave. Leider ist auf beiden Seiten nicht viel zu holen und in der Mitte scheinbar auch nicht.
DES WABEN KNUNDERHORN


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allein für 'in 1000 jahren sind wir klassik, auch wenn wirs maßlos verkacken' haben frittenbude 10 punkte verdient.
Kommentiert von: Rico | 16. November 08 at 02:13 Uhr