Wisst ihr, wer Nummer zwei in den Friedens-Charts ist? Dänemark. Abgesehen davon, dass sie gerade erst einen Ausbruch der Gewalt erlebten, als sich Bürger über die Politik ihrer Regierung und deren Umgang mit Ausländern aufregten. Wird sie das also auf Platz Nummer drei im kommenden Jahr drücken?
Die Provinz mal wieder. Nicht nur, dass Wesel die langweiligste Stadt Deutschlands zu sein scheint, nein, selbst die Menschen dort sind anscheinend so abgestumpft, dass eine ehemalige Pornodarstellerin zur Politikerin wider Willen wird und sich keine Sau dafür interessiert.
Durch die Sache im Iran sind wir in den Genuss von einem Haufen Polizei-Bilder gekommen, die über unsere Bildschirme flackern. Und sie beweisen nur, wie cool die Polizei bei der Aufstandsbekämpfung aussieht. Reine Fashion-Genies. Sie entwickeln ständig neue Riot-Uniformen, die im Grunde die einzigen Polizeiklamotten sind, die tragbar sind und nicht nach irgendeinem Revival des Zeugs aussehen, die die Leute vor 20 Jahren trugen. Aufstandsuniformen sind der Benchmark in Sachen Mode, denn alles, was einen Sixpack bereits integriert hat, ist heißer Scheiß. Die gepolsterten und gepanzerten Handschuhe, Jacken und Hosen sind der Himmel der Herrenbekleidung—technologisch, schwarz und nichts für Pussys.
Erich von Däniken ist ein Gott. Nun ja, nicht ganz, aber wohl ganz nahe dran, denn genau wie unser Kioskmann um die Ecke ist er überzeugt davon, dass er ALLES verstanden hat. Als einer der wenigen ausgewiesenen Experten der Prä-Astronautik und Initiator des Mystery Parks kann er sich derartigen Größenwahn aber auch erlauben. Denkt er. Wir haben uns noch nicht so ganz entschieden. Die Prophezeiungen unseres Kioskmanns treffen fast immer ein, von Dänikens Theorien sind eher das perfekte Lebenskonzept für Leute, die sich im Fernsehen die Karten legen lassen. Als uns jemand ein Interview mit ihm angeboten hat, konnten wir es uns trotzdem nicht verkneifen, uns spaßeshalber die Welt (und ihren bevorstehenden Untergang) von ihm erklären lassen...
Pedreiras ist das Zuhause des legendären Baiao-Komponisten João do Vale und eine der Städte von Maranhão, die am schlimmsten von den letzten Überschwemmungen getroffen wurde, die 100.000 Leute im Staat zu Obdachlosen gemacht haben. Ich habe gerade Cachaça getrunken in der Intellektuellen/Bohemian Bar der Stadt (was im Nordosten von Brasilien so viel heißt wie, Männer im mittleren Alter tragen enge Jeans, Anzughemden und ziemlich viel Goldschmuck). Es war eine lange, alkoholdurchtränkte Nacht und ein Einheimischer erzählte mir Folgendes: „Diese Überschwemmung ist nur wegen diesem beschissenen Damm passiert, den José Sarney in den 80igern auf dem Flores-Fluss gebaut hat. Das Geld haben sie damals zusammengesammelt, weil es ein Wasserkraftwerk werden sollte und außerdem über ein Schutzsystem vor Überschwemmungen und eine Bewässerungsanlage für Ananas- und Papayaplantagen verfügen sollte. Das Problem ist nur, dass die Arschlöcher nie damit fertig geworden sind. Aus dem Bewässerungsprojekt ist nie etwas geworden, weil die Rinderfarmer ein Problem damit hatten. Das Wasserkraftwerk haben sie auch nie gebaut. Sie haben einfach nur Millionen von Dollar auf ihre Privatkonten auf den Cayman-Inseln überwiesen und das Flores-Tal überschwemmt. In den letzten 20 Jahren hat sich keine auch nur die Mühe gemacht, das Ganze zu warten.“ Die Situation dort ist wirklich alles andere als gut. Lest weiter, wenn ihr mehr über die Geschichte das Staates erfahren und noch ein paar mehr Fotos anschauen wollt...
Mir fehlen viele Dinge in meinem Leben: Glück, Geld, Gesundheit, Geld, Geld, Geld, Geld. Aber ich muss dieser Liste wohl noch etwas hinzufügen. Denn was mir und anscheinend auch der Welt, in der ich lebe, wirklich fehlt, ist Energie. Orgon-Energie. Wenn wir die hätten, vielleicht wäre dann alles besser. Oder viel, viel schlimmer.
Ungefähr alle 15 Minuten denke ich über die eine, die große Frage nach: Was kommt danach, auf der anderen Seite? Ok, ich weiß, dass ich als schlechter Katholik wohl direkt ins Fegefeuer gestoßen werde, aber scheiße, wie schön wäre es, nach dem eigenen Dahinscheiden die Zurückgebliebenen noch ordentlich heimzusuchen? Die Österreicher machen es.
Eigentlich erhoffte ich mir immer, die Zukunft würde so aussehen wie in Blade Runner. Alle sind bipolar, Computer haben den gleichen Nostalgiefaktor wie Schreibmaschinen und die Stadt, in der wir leben, ist ein stinkendes Drecksloch. Also im Grunde wie Berlin. Leider glaubt man am MIT, dass die Zukunft eher Minority Report-esque aussehen wird.
Eigentlich sollen die Olympischen Spiele dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen, doch irgendwie habe das ein paar Leute nicht mitbekommen und starten ihre eigenen Wettbewerbe in staatlich verordnetem Autismus.
Oh nein! Stockhausen ist gestorben. Uns ist klar, dass er alt genug war, der Vater unserer Großväter zu sein, aber er machte wirklich großartige Sachen bis zum Ende hin, und das tut jetzt irgendwie weh. Adieu Karlheinz. Wir werden dich immer im Kopf behalten wegen dem Lied, das in etwa so geht „meeeew, meeeew, meeeew, meeeew, meeeew“. Und weil du so ungemein deutsch warst.
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