Schaut mal rüber zu VBS und seht euch den neuen Film über Cai Guo-Qiang an, diesen zeitgenössischen Künstler aus China, der von Schwarzpulver besessen ist. Vielleicht kennt ihrMr. Guo-Qiang als den Typen, der hinter dem “Footprints of History” Feuerwerk, während der Eröffnungsveranstaltung der Olympischen Spiele in Peking steckt. Er ist auch für seine Retrospektive im Guggenheim Museum 2008 bekannt. Das Kunstwerk, das wir in diesem Stück vorstellen ist “Tree with Yellow Blossoms”, und ist ein Baum aus Schwarzpulver und Papier, der als Teil der
Livestrong Stages Global Art Exhibition geschaffen wurde, um Spenden für die Krebsforschung aufzutreiben. “Es ist ein Gespräch zwischen dem Schwarzpulver und dem Papier. Wie als würden beiden miteinander flirten.”, sagt Cai. Klickt hier um Cai Quo-Qiang, etwas Schwarzpulver und Papier dabei zu beobachten, wie sie miteinander rummachen.
Die Leute kriegen irgendwie nicht genug von Ryan McGinleys Höhlenfotos, von denen wir euch ein paar in der diesjährigen Photo Issue gezeigt haben. Ja, OK, die meisten reiten auf den Farben herum und den meisterhaften Kompositionen und geben bedeutungsschwangere Interpretationen zum Besten wie angebliche Referenzen zu Tom Sawyers „Abenteuergeist“ oder aber irgendwelche biblischen Bezüge. Dabei ist es vor allem eine Sache, die sich richtiggehend aufdrängt: es handelt sich hierbei konsequent um Fotos von Vaginas. Ich meine, OK, es sind Höhlen. Aber die surrealen Farben machen sie irgendwie auch zu Georgia O’Keefe-mäßigen Bildern. Du musst nicht mal pervers, Freud oder beides sein, um das zu sehen.
Karron Bridges ist eine Fotografin aus Westaustralien, die in der Zeit aufgewachsen ist, als Fotografie noch eine manuelle Sache war und es harte Arbeit war, ein gutes Foto hinzukriegen. Sie hält schon länger Sachen auf Film fest, als die meisten von uns am Leben sind. Auf der Suche nach interessanten Subjekten ist sie schon in so mancher merkwürdiger und komischer Situation gelandet. Karron hat viele Jahre damit zugebracht, gesetzlose australische Bikergangs zu begleiten und ihr Portfolio ist ein einzigartiger Einblick in diese geheime Welt. Außerdem hat sie Nutten, Neonazis und Aboriginies fotografiert, als sie ein halbes Jahr im Northern Territory gelebt hat. Kurz, Karron war einfach nie langweilig.
Stephan Groß' Collagen fielen mir auf, weil sie nicht wie Collagen
aussehen. Zugegeben: Es gibt einige Sachen, die nicht wie Collagen
aussehen, und es gibt noch mehr Sachen, die wie Collagen aussehen,
aber keine sind (Neukölln beispielsweise), aber der Punkt ist: Stephan
Groß' Collagen sind Collagen.
Na, was wäre das für ein Gefühl, wenn wir euch hier Kapitel 17 von irgendetwas völlig anderem andrehen? Nein, das ist kein Teil des neuen Haushaltsplans, der genauso ruinös ist, wie alles, was die Regierung so niederschreibt. Das hier ist ein Video von Nick Cave und er liest tatsächlich aus Kapitel 17 seines neuen Buches, The Death of Bunny Munro, aus dem wir heute einen Auszug für euch als Feature des Tages haben!
Als Non-Profit Initiative sucht Palomar 5 Innovationen außerhalb der Konzernmaschinen und bringt deshalb 30 junge, individuelle und kreative Menschen aus aller Welt zu einem Work-Shop-Camp in der Hauptstadt zusammen. Der Auswahlprozess ist hart, aber wenn ihr brilliant genug seid, erwartet euch ein sechswöchiges Camp, in dem ihr mit anderen Kreativen die Geschicke (und das Artwork) unserer Zukunft lenken könnt. Palomar wird euch während dieser Zeit in einem renovierten Fabrikloft unterbringen, rundum versorgen und finanzieren (Flug, Unterbringung, Essen, Materialkosten). So habt ihr genügend Freiraum, um zusammen an euren Projekten für die Welt von morgen zu basteln, zu denen euch ausgewählte Experten Input geben. Wollt ihr also (wie alle anderen auch) die Welt verändern, dann bewerbt euch bis zum 30.08 HIER.
1989 hat sich Gavin Watson der Dokumentation der Skinhead-Kultur abgewandt, nur um der einzige Mensch zu werden, der in der Ecstasy-Wolke, die in diesem Jahr England umhüllte, noch in der Lage war, eine Kamera zu bedienen. Rave war zu dieser Zeit eine Revolution, auch wenn er mittlerweile mehr als totgetrampelt worden ist. Wir haben uns mit Gavin über die goldenen Momente unterhalten, als du noch die ganze Nacht auf einer Pille durchtanzen konntest und außerdem über die Fotos, die er in dieser Zeit gemacht hat und jetzt in seinem neuen Buch Raving `89 zusammengestellt hat.
Wenn du dir das VBS-Special über Richard Kerns Ehefrau Martynka Wawrzyniak angeschaut hast, weißt du schon, dass sie fantastisch ist. Nein, vergiss es, sie ist fucking unglaublich und zwar wegen einer unheimlich langen Reihe von Gründen (inklusive dem Fakt, dass sie diese Kinder hier fotografiert hat). Im Grunde genommen ist sie einfach ein Grund mehr, warum wir auf Kern neidisch sein müssen. Na großartig.
Klar kennt ihr Richard Kern. Er ist der Typ, der bei uns für die nackten Mädchen zuständig ist und gerade neulich erst in Europa unterwegs war. Aber wisst ihr, was er gemacht hat, bevor sich reihenweise Mädchen die Kleider vom Leib rissen, um von ihm fotografiert zu werden?
Moskau ist wahrscheinlich die modischte Stadt der Welt im Moment. Russlands Entwicklung zu "Supermacht verwandelt sich in eine Dystopie, einer geheuchelten Demokratie, Mega-Reichtum für ein paar wenige und wirtschaftlicher Niedergang für den Rest" vollzog sich ja schon vor Jahren. Und nun leben die Ruskies im chinesischen Jahrhundert. Aber noch immer sind sie einen Schritt voraus und leben an einem großartigen Ort für Mode, Kunst, und Musik.
Dasha Yastrebova ist eine 19 jähriger Fotografin aus Moskau, die bereits für die Vogue fotografierte. Sie schießt Fashionstories über, in Wohnungen stattfindende transgender Operationen, die mit psychedelischen Trance Illustrationen und Anti-Masturbations-Slogans vollgestellt sind.
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